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Steuerreform 2015 – Grunderwerbssteuer neu

Die aktuelle Steuerreform sieht auch eine völlige Neugestaltung der Berechnung der Grunderwerbssteuer bei Übergaben von Häusern und Grundstücken im Familienbereich vor.

Ab 1.1.2016 wird nicht mehr der Einheitswert als Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbssteuer herangezogen, sondern der Verkehrswert; der Eingangssteuersatz wird auf 0,5 % abgesenkt. Es wird daher in manchen Fällen die Grunderwerbssteuer auf Basis der neuen Rechtslage ab 1.1.2016 geringer ausfallen als nach der aktuellen Rechtslage.

Der Gesetzesentwurf sieht jedoch keine genauen Richtlinien vor, wie der Verkehrswert zu ermitteln ist. Dies soll in Form einer eigenen Verordnung erfolgen, mit der dann der konkrete Verkehrswert berechnet werden kann.

Ich empfehle daher die Inanspruchnahme einer individuellen Beratung. Eine geplante Vermögensübertragung sollte noch in diesem Jahr, aber erst im letzten Quartal vorgenommen werden. Es besteht dann die Wahlmöglichkeit, die Grunderwerbssteuer entweder nach der jetzt gültigen oder nach der neuen Rechtslage zu berechnen.